Das schweizerische Engadin liegt nur einen Katzensprung entfernt, ebenso das Nordtiroler Inntal. Reschen (1.508 m) liegt im Dreiländereck Italien, Österreich und Schweiz – direkt am Alpenhauptkamm und am historischen Übergang zwischen Nord- und Südtirol.
Diese besondere geografische Lage sowie eine bewegte Geschichte prägen Reschen bis heute – das Dorf, die Landschaft und die Menschen. Der Reschenpass war über Jahrhunderte hinweg nicht nur Verkehrsweg, sondern auch Grenzraum, Handelsroute und kultureller Übergang.
Reschen ist kein Ort, den man „einfach besucht“. Man kommt her, bleibt hängen, schaut länger hinaus als geplant und beginnt Fragen zu stellen. Über Grenzen, Wege, Wind – und darüber, warum sich hier oben alles ein wenig freier anfühlt.
Reschen liegt auf 1.508 Metern Seehöhe im Dreiländereck Italien – Österreich – Schweiz, direkt am Alpenhauptkamm. Das Schweizer Engadin sowie das Nordtiroler Inntal sind nur wenige
Kilometer entfernt. Diese besondere Lage prägt Klima, Landschaft und Lebensgefühl: viel Sonne, klare Luft, weite Horizonte und ein spürbarer Übergang zwischen Nord und Süd.
Luggi meint: Drei Länder, ein Dorf – und trotzdem weiß jeder genau, wo der beste Kaffee, der kräftigste Wind und der ruhigste Platz zum Sitzen ist.
Der Reschenpass zählt zu den ältesten Alpenübergängen. Bereits um das Jahr 50 n. Chr. wurde er Teil der römischen Handelsstraße Via Claudia Augusta, die Norditalien mit der Region
Augsburg verband. Bis zum Bau der Brennerroute im 2. Jahrhundert war sie eine der wichtigsten Verkehrsachsen über die Alpen. Der Name Reschen taucht erst später auf und geht vermutlich
auf einen alten Hof zurück.
Luggi meint: Früher zogen hier Legionäre, Händler und Karren vorbei – heute sind es Skitourengeher, Radfahrer und Menschen mit Zeit.
Von der Römerzeit bis ins Jahr 1854 befand sich bei Alt-Finstermünz nördlich von Reschen eine befestigte Zollstätte. Erst 1919 wurde der Reschenpass zur Staatsgrenze zwischen Italien und
Österreich. Der Alpenhauptkamm diente als Grenzlinie – auch wenn die Wasserscheiden nicht ganz eindeutig verlaufen: Die Etsch fließt ins Mittelmeer, der Stillebach über Inn und Donau ins
Schwarze Meer. Reschen war und ist Grenzraum – geografisch, kulturell und sprachlich.
Luggi meint: Hier oben wusste man nie ganz, wo man hingehört – vielleicht ist man deshalb so gelassen geblieben.
Zwischen 1938 und 1942 entstanden rund um Reschen zahlreiche Bunkeranlagen als Teil des italienischen Alpenwalls (Valle Alpino). Ziel war es, einen Vormarsch deutscher Truppen nach
Italien zu verzögern. Der Etschquellenbunker, direkt hinter dem Hotel Reschnerhof gelegen, wurde restauriert und ist heute öffentlich zugänglich.
Luggi meint: Dicke Mauern, dünne Hoffnung – gut, dass diese Zeiten vorbei sind und man heute wieder frei über den Pass geht.
Der Reschensee (Lago di Resia) entstand zwischen 1948 und 1950 durch die Aufstauung des Hochplateaus. Dabei wurden große Teile der Dörfer Graun und Reschen überflutet. Sichtbar geblieben
ist der Kirchturm von Alt-Graun – nicht wegen seiner Höhe, sondern aus Gründen des Denkmalschutzes. Er ist heute eines der bekanntesten Wahrzeichen Südtirols.
Luggi meint: Der Turm ragt noch immer aus dem Wasser – vielleicht, um uns daran zu erinnern, dass Fortschritt nicht immer leise kommt.
Die Seitentäler rund um Reschen – Langtaufers, Rojen und die Hochlagen oberhalb des Reschensees – sind Rückzugsorte für Ruhe, Natur und Weite. Rojen liegt auf rund 2.000 Metern und gilt
als höchste Dauersiedlung Tirols. Die kleine St.-Nikolaus-Kirche mit gotischen Fresken aus dem 15. Jahrhundert zeugt vom hohen Alter dieser Siedlungen.
Luggi meint: Wer hier oben wohnt, hat gelernt, dass Stille nichts Leeres ist – sondern etwas Kostbares.
Der Obervinschgau rund um den Reschensee verbindet alpine Höhe mit erstaunlicher Offenheit. Im Winter ein Paradies für Skifahrer, Skitourengeher und Winterwanderer, im Sommer ein Hotspot
für Radfahrer, Wanderer und Kiter. Weite Landschaften, wenig Verkehr, viel Sonne und ein ehrlicher Umgang mit Natur und Tradition machen die Region besonders attraktiv für Gäste, die
Freiheit suchen – ohne Inszenierung.
Luggi meint: Hier oben muss nichts lauter sein als der Wind – der Rest erklärt sich von selbst.
Wie fühlt sich das Jahr in Reschen bzw. am Reschenpass wirklich an?
Der Reschenpass liegt auf rund 1.500 Metern Seehöhe und ist bekannt für klare Wintertage, viel Sonne, frische Bergluft und spürbare Winde am Reschensee. Genau diese Kombination macht die Region so besonders – für Skitourengeher, Winterwanderer, Kiter, Biker und alle, die draußen unterwegs sind.
Damit du deinen Aufenthalt besser planen kannst, findest du hier eine übersichtliche Monatsübersicht mit:
typischen Sonnenauf- und -untergangszeiten
durchschnittlichen Temperaturen & Sonnenstunden
winterlichen Schnee-Hinweisen
sowie Windinfos am Reschensee, interessant für Kite- und Windsport
Alle Angaben sind Richtwerte aus langjährigen Erfahrungs- und Klimadaten. Das tatsächliche Wetter kann – wie in den Bergen üblich – natürlich variieren. Aber eines ist ziemlich verlässlich: Am Reschen weiß man, warum man draußen ist.
🌅 Sonnenaufgang: ca. 07:40–08:00
🌄 Sonnenuntergang: ca. 16:15–16:45
🌡️ Temperatur: Ø –10 °C (Min bis –15 °C, Max bis –6 °C)
☀️ Sonnenstunden: ca. 4 h/Tag
❄️ Schnee: meist stabile Schneedecke – ideale Bedingungen für Skitouren
💡 Luggi meint: „Kurz hell, dafür doppelt intensiv – wer im Januar draußen ist, meint es ernst.“
🌅 07:10–07:30 | 🌄 17:10–17:40
🌡️ Ø –9 °C (Min –13 °C / Max –5 °C)
☀️ ca. 5 h Sonne pro Tag
❄️ Sehr gute Schneesicherheit, oft pulvrige Bedingungen
🌅 06:30–06:50 | 🌄 18:30–18:50
🌡️ Ø –5 °C (Max bis 0 °C möglich)
☀️ ca. 6 h Sonne pro Tag
❄️ Vormittags winterlich, nachmittags oft firnig – Top-Skitourenmonat
🌅 ca. 06:00 | 🌄 ca. 19:30
🌡️ Ø 0 – 4 °C
☀️ ca. 7 h Sonne
🌸 Schnee meist nur mehr in höheren Lagen – ideal für Genießer & ruhige Touren
🌅 ca. 05:30 | 🌄 ca. 20:15
🌡️ Ø 3 – 8 °C
☀️ ca. 7 h Sonne
🌿 Übergangszeit: Wandern unten, Schnee oben
🌅 ca. 05:25 | 🌄 ca. 20:55
🌡️ Ø 8 – 13 °C
☀️ bis zu 9 h Sonne
🌬️ Leichte thermische Winde möglich – angenehm frisch
🌅 ca. 05:30 | 🌄 ca. 20:45
🌡️ Ø 10 – 16 °C
☀️ ca. 9 h Sonne
🌬️ Wind Reschensee: häufig 10–14 km/h – interessant für Kiter & Segler
🌅 ca. 05:50 | 🌄 ca. 20:15
🌡️ Ø 10 – 16 °C
☀️ ca. 8 h Sonne
🌬️ Gleichmäßige Winde am See, nachmittags am häufigsten
🌅 ca. 06:15 | 🌄 ca. 19:15
🌡️ Ø 6 – 11 °C
☀️ ca. 6 h Sonne
🍂 Einer der schönsten Monate für Wanderer & Fotografen
🌅 ca. 06:40 | 🌄 ca. 18:30
🌡️ Ø 2 – 7 °C
☀️ ca. 5 h Sonne
🌬️ Nordwindlagen möglich – klare Sicht, frische Luft
🌅 ca. 07:05 | 🌄 ca. 17:00
🌡️ Ø –5 – 0 °C
☀️ ca. 4 h Sonne
❄️ Erste Schneefälle möglich – die Berge kommen zur Ruhe
🌅 07:30–08:00 | 🌄 16:15–16:30
🌡️ Ø –9 °C
☀️ ca. 4 h Sonne
❄️ Winterliche Landschaft, perfekte Stimmung für den Saisonstart
Tipp: Aktuelle Wetter- und Lawineninformationen findest du direkt bei uns im Haus oder online auf den offiziellen Südtiroler Wetter- und Lawinenportalen.
Nachfolgend haben wir dir noch einige der häufigsten Fragen betreffend unsere Urlaubsregion zusammengestellt. Solltest du noch weitere Fragen haben, schreib uns doch einfach eine WhatsApp:
Der Reschensee wurde zwischen 1948 und 1950 aufgestaut, um die Energieversorgung zu sichern. Dabei mussten die Dörfer Graun und Reschen teilweise überflutet werden. Übrig blieb nur der
Kirchturm von Graun, der heute als Wahrzeichen dient.
Luggi meint: "Keine Sorge, der Turm schaut nur neugierig aus dem Wasser – er erzählt dir die Geschichte direkt!"
Ob Skifahren, Snowboarden, Langlaufen, Schneeschuhwandern, Rodeln, Kiten, Wandern oder Radfahren – Reschen bietet Aktivitäten für jedes Wetter und jeden Geschmack.
Luggi meint: "Hier langweilt sich niemand – außer du willst es!"
Ja, die Passstraße ist das ganze Jahr über gut befahrbar, auch im Winter. Sie verbindet Italien, Österreich und die Schweiz und ist landschaftlich besonders reizvoll.
Luggi meint: "Kurvenreich, aber Aussicht inklusive – anschnallen nicht vergessen!"
Reschen liegt auf 1.508 Metern Seehöhe im Dreiländereck Italien–Österreich–Schweiz.
Luggi meint: "Hoch genug, dass du die Alpen von hier oben richtig spürst!"
Die ehemals überflutete Stadt war Graun im Vinschgau. Heute ragt nur noch der Kirchturm aus dem Reschensee.
Luggi meint: "Keine Geister, nur Geschichte – und ein perfektes Fotomotiv!"
Die Flutung geschah, um den Reschensee für Stromgewinnung und Bewässerung zu nutzen. Graun wurde dabei größtenteils überflutet.
Luggi meint: "Die Häuser haben Urlaub genommen – nur der Turm blieb wachsam!"
Der See wird gelegentlich abgelassen, z. B. für Wartungsarbeiten am Staudamm oder zur Kontrolle des Wasserstands.
Luggi meint: "Keine Panik – nur ein kurzer Blick aufs trockene Fundament!"
Reschen selbst zählt zu den kleineren Orten, besonders wenn man die Gesamtbevölkerung betrachtet. Der Ort bietet trotzdem alle wichtigen Services für Besucher.
Luggi meint: "Klein, aber oho – Abenteuer wartet hinter jeder Ecke!"
Die versunkene Stadt Graun gehört geografisch zum Vinschgau in Südtirol/Italien. Sie wurde durch die Aufstauung des Reschensees überflutet.
Luggi meint: "Keine Sorge – die Geschichte schwimmt weiter!"